Besondere Ereignisse

Lieder-und Theaterabende

Nachdem die Besucherzahlen 2004 ihren Tiefpunkt erreicht hatten, ging es ab 2005 wieder aufwärts. Hätten 2004 zwei Aufführungen gereicht, war dies 2005 schon nicht mehr der Fall. 2006 stiegen die Besucherzahlen noch einmal an. Bei allen drei Aufführungen des Stückes „Männerwirtschaft“ dürften insgesamt etwa 330 zahlende Besucher in Campemoor gewesen sein, davon über die Hälfte aus Nachbarorten wie Vörden, Kalkriese, Venne und Damme, aber auch von weiter her (Bramsche, Dümmerlohausen). Erstmals ging die Theatergruppe in diesem Jahr auf „Gastspielreise“ und führte ihr Stück in der Partnergemeinde von Neuenkirchen-Vörden vor, in Westeregeln bei Magdeburg.

Kirchenvorstandswahl

Bisher war Campemoor mit zwei Personen im Kirchenvorstand der Christopherus-Gemeinde vertreten. Anni Duffe, 70 Jahre alt, kandidierte nicht wieder für das Amt. Einen Nachfolgekandidaten gab es nicht. Hildegund Schwekutsch wurde am 26.03.2006 mit 144 Stimmen wiedergewählt.

Straßen gesplittet

Im August wurden in Campemoor sämtliche Gemeindestraßen gesplittet, was auch bitter nötig war, weil es überall Risse und Aufplatzungen gab. Die Gemeinde hatte im Haushalt 2006 für diese Maßnahme extra € 25.000,-- für Campemoor bereitgestellt. Dieser Betrag wurde weit überschritten. Im Spätherbst füllte die Gemeinde vielen Seitenstreifen mit Sand auf. An der Straße von Schomaker bis zu den Hähnchenställen Barjenbruch wurden junge Eichbäume gepflanzt.

Kommunalwahl

Von 2001 bis 2006 war Campemoor mit zwei Mitgliedern im Rat vertreten. Das waren 10% aller Ratsmitglieder (20), obwohl Campemoor nur 3% (260) der Einwohner der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden (8.000) stellt. Aufgrund der Streitigkeiten in Verbindung mit dem Kerngebiet Campemoor, das von der Abtorfung freigehalten werden soll („Duffe-Ring“), und aktuell aufgrund der geplanten weiteren Abtorfung auf 110 ha Flächen der Anwesen Barjenbruch und Finke, verlor Rainer Duffe (CDU) im Vergleich zu 2001 etwa 50 Stimmen in Campemoor und kam hier auf 159 Stimmen; insgesamt erreichte er 251. Udo Thörner (SPD) bekam in Campemoor 186 Stimmen (23 mehr als 2001) und insgesamt 229 (212). Während die Stimmenzahl für Udo Thörner reichte, um wieder in den Rat einzuziehen, scheiterte Rainer Duffe aufgrund der Tatsache, daß eine Person über die CDU-Liste in den Rat einzog, obwohl sie wesentlich weniger Stimmen hatte als er. Die Zusammenarbeit in der zuende gehenden Ratsperiode zwischen Rainer Duffe und Udo Thörner war ausgesprochen harmonisch und kooperativ.

Neubau (I)

Der Kinderhof Campemoor (Gudrun Struck) hatte im letzten Jahr bei einer Zwangsversteigerung das unter Zwangsverwaltung stehende Haus Vördener Str. 9 in Vennermoor (ehem. Harald Groß-Klußmann) erworben. Es war total baufällig und von unten durchnäßt. 2006 wurde es abgerissen und durch ein neues Haus ersetzt, das ebenfalls zur Unterbringung von Heimkindern dienen wird.

Neubau (II)

Stefan Böschemeier errichtete im Herbst 2006 auf dem Grundstück seiner Eltern ein schmuckes Einfamilienhaus.

Neubau (III)

Am 07.11.2006 wurde das ehemalige Lehrerhaus abgebrochen, das der Familie Heiner Finke gehörte. In den letzten Jahren hatte es leer gestanden und war verfallen, nachdem Karl Kleimenhagen dort ausgezogen war, der dort bis zuletzt eine Kneipe betrieben hatte. Mitte November begann die Familie Finke an gleicher Stelle mit der Errichtung eines neuen Wohnhauses.

Oktoberfest in Campemoor

Das erste Oktoberfest in Campemoor fand am Sa. 14.10.2006 statt. Der Festwirt des Schützenvereins, Reinhard Küthe aus Höckel, hatte ein großes Festzelt aufstellen lassen und die Kapelle „Obererthaler Dorfmusik“ aus Franken engagiert. Etwa 500 Besucher feierten ausgelassen bei bayerischem Bier, Leberkäse und Schweinshaxen. Schon nach einer Stunde war die Stimmung so gut, daß die ersten Besucher (animiert von einzelnen Mitgliedern der Kapelle) auf den Tischen tanzten. Viele Besucher trugen bayerische Trachten und einige Frauen sogar Dirndl. Am Sonntag schloß sich ein zweistündiger Frühschoppen an, der noch einmal von etwa 80 Campemoorern besucht wurde.

Europas Jungzüchterin des Jahres 2006

Europas Jungzüchterin des Jahres 2006 kommt aus Campemoor. Mit einem Pokal kehrte Lena Stockhowe aus Italien nach Campemoor zurück. Lena Stockhowe wurde geehrt als Europas beste Jungzüchterin des Jahres 2006. Der Wanderpreis für Rinderzüchter wird jedes Jahr an ein anderes europäisches Land vergeben. Auf der diesjährigen Rinderschau im italienischen Cremona (bei Turin) erhielt nun Lena Stockhowe vom Veranstalter die begehrte Auszeichnung. Damit verbunden war eine Woche Aufenhalt in Italien. Sowohl für die heimische Jungzüchterin, deren elterlicher Betrieb zu den leistungsstärksten im Gebiet des Rindviehzuchtvereins Vörden gehört, als auch für den Dachverband Osnabrücker Herdbuch bedeutet dieser Erfolg eine erneute Anerkennung für seine überdurchschnittlichen, weltweit anerkannten Leistungen.

Kraniche

2006 war das Jahr der Kraniche. Im März (auf der Reise in den Norden) und im Dezember (an Weihnachten, auf der Reise in den Süden) rasteten hier in Campemoor immer wieder Hunderte dieser anmutigen Vögel. Sie verständigten sich mit viel Geschrei, während sie in kleinen und großen Gruppen von 10 bis über 100 Tieren auf den abgeernteten Maisfeldern nach Futter suchten oder über Campemoor kreisten. Die Felder und der Himmel waren dann übersäht mit den großen, friedlichen Vögeln. Dieses Phänomen war in der gesamten Dümmerniederung zu beobachten.

Sterbefälle

09.03.2006 Auguste Schomaker geb. Küking, geb. 11.06.1920, Campemoor 41

20.03.2006 Emma Merhof, Kalkriese, Campemoorweg, zuletzt: Pflegeheim in Alfhausen

09.10.2006 (beerd.): Charlotte Schmidt geb. Runge, 89 Jahre, Campemoor 8

21.11.2006 Wilhelmine Küking, geb. 13.05.1922, Campemoor 34